Die erfolgreiche Eingliederung der ICT in das schulische Umfeld erfordert drei unumgängliche und untrennbar verbundene Faktoren:

  • relevante pädagogische Ressourcen in Verbindung mit den Lernzielen
  • eine Ausbildung und Begleitung der Lehrpersonen beim Gebrauch der ICT
  • eine zugängliche und an die pädagogischen Bedürfnisse angepasste technologische Infrastruktur.

Der Pol „Ressourcen und didaktische Anwendungen“ konzentriert seine Aktivitäten auf die beiden ersten Faktoren, also muss der Pol „Infrastruktur und pädagogische Dienste“ mit seiner Kompetenz die Gestaltung kohärenter digitaler Arbeitsumgebungen begünstigen, die den besonderen Bedürfnissen der Schulen entsprechen und die pädagogische Tätigkeit unterstützen können.

Für die erfolgreiche Bewältigung seiner Aufgabe kann sich Herr Grégoire Mabillard, Verantwortlicher des Pols «Infrastruktur und pädagogische Dienste», auf die sowohl technische als auch pädagogische Kompetenz von Mitarbeitern stützen, die aus allen Stufen der obligatorischen Schulzeit und der Weiterbildung hervorgegangen sind.

 

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Unsere Leistungen

Im Umfeld einer Gesellschaft, die sich immer mehr in Richtung einer "voll digitalisierten Welt“ bewegt, in der sich die Technologien ständig fortentwickeln, stehen das pädagogische IT-System insgesamt gesehen, und insbesondere der Zugang zu den digitalen Ressourcen, im Mittelpunkt des Anliegens. 

Um also ein offenes, flexibles und übergreifendes IT-System zu begünstigen, bietet der Pol „Infrastruktur und pädagogische Dienste“ den Akteuren im Schulwesen einen Leistungskatalog an, der in die nachstehend kurz beschriebenen Eingriffsbereiche gegliedert ist.

 

AUSRÜSTUNG DER SCHULEN

Eine leicht zugängliche und zuverlässige Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung, um die Integration von ICT & Medien im Unterricht zu ermöglichen. Diese Infrastruktur besteht aus leistungsfähigen Geräten und angemessener Software, aber auch aus einem Netzwerk, das den Zugang zum Internet und zentralisierten Dienstleistungen problemlos ermöglicht. Tablets, Smartphones, Virtualisierung, WiFi, Cloud-Computing, Interaktivität u.a. gehören in Zukunft zu den Technologien, die es für die Arbeit in den Schulen zu evaluieren gilt.


In diesem Betätigungsfeld garantieren die Mitarbeitenden eine ständige Beobachtung der technischen und pädagogischen Entwicklungen. Auf dieser Basis bieten sie den Schulen Unterstützung und Betreuung bei der Wahl ihrer zukünftigen Ausrüstung an. Die Koordination der kostenlosen Internetzugänge von Swisscom (SAI) für Schulen wird neu vom Kantonalen Kompetenzzentrum übernommen. Die kantonalen Schulen der Sekundarstufe II verfügen aktuell bereits über eine virtualisierte Arbeitsumgebung, die den Zugang auf alle Ressourcen unabhängig vom Standort und Endgerät der Nutzer ermöglicht.

 INFORMATIONSSYSTEM DER SCHULEN

Die Arbeitsumgebungen der einzelnen Schulen sind Schritt für Schritt durch Initiativen der Direktionen und ICT-Verantwortlichen erweitert worden. Diese Etappe war enorm wichtig, um die Integration von ICT & Medien, wie wir sie heute in unserem Kanton praktizieren, zu ermöglichen.


Aufgrund der Vielfalt der Systeme kann jedoch aktuell nicht von einem einheitlichen Informationssystem für die Schulen gesprochen werden. Im diesem Betätigungsfeld soll die Realisierung eines harmonisierten Informationssystems, das eine vereinfachte Verfügbarkeit der digitalen Ressourcen ermöglicht, vorangetrieben werden.

PÄDAGOGISCHE DIENSTLEISTUNGEN

Das Hosting von Webseiten oder die Administration kompletter E-Leaming-Plattformen (wie z.B. educanet2), die das gemeinsame Arbeiten online mit Wikis, Blogs, etc. ermöglichen, können als Beispiele für pädagogische Dienstleistungen genannt werden.


Das Kantonale Kompetenzzentrum übernimmt aktuell die Verwaltung der offiziellen educanet2-Plattform der Dienststelle für Unterrichtswesen und verschiedener anderer Online-Ressourcen. Für die Schulen der Sekundarstufe II wird die Entwicklung und Betreuung gemeinsamer Dienste gewährleistet.

 WARTUNG UND SUPPORT

Sowohl für die Infrastruktur als auch für die pädagogischen Dienstleistungen der Schulen der Sekundarstufe II garantiert das Kantonale Kompetenzzentrum im Betätigungsfeld „Wartung und Support“ den Unterhalt und die technische Unterstützung. Dies geschieht unter anderem auf der Basis von Dienstleistungsverträgen mit externen Partnern. Der technische Support für die Anwender wird ebenso angeboten, wie spezifische Ausbildungen für die technischen Verantwortlichen in den Schulen.

INTERNETSICHERHEIT & KOMMUNIKATION

Sowohl aus technischer als auch aus pädagogischer Sicht sind Sicherheits- und Präventionsmassnahmen zu ergreifen. Der Schutz der einzelnen Informatiksysteme, die Wiederherstellbarkeit von verlorenen Daten oder eine für die jeweilige Schulstufe angepasste Filterung der Intemetdaten sind nur einige Massnahmen, die für die schulische Umsetzung aus technischer Sicht berücksichtigt werden müssen. Bei diesen und weiteren Aufgaben kann das Kantonale Kompetenzzentrum den Schulen mit Empfehlungen und Beratungen zur Seite stehen.


Eine solide Medienkompetenz und eine fundierte Medienerziehung können die Risiken einer inadäquaten Nutzung von ICT & Medien erheblich vermindern. Die Schulen und Lehrpersonen werden bei der Erarbeitung und Umsetzung einer Internet-Charta und der Organisation von Präventionsanlässen unterstützt. Auch bei rechtlichen Fragen verweisen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kompetenzzentrums auf die jeweiligen Spezialisten und koordinieren entsprechende Interventionen.

 


 

Unsere Projekte

Um Informationssysteme optimal zu verwalten sowie die Nutzung von Technologien und das Teilen von Ressourcen zu fördern, möchte der Pol „Infrastruktur und pädagogische Dienste“ eine gewisse Anzahl von Strukturprojekten anregen, wie 

  • die Entwicklung einer kantonalen digitalen Bibliothek für einen zentralen Zugang zu digitalen Ressourcen, die nach pädagogischen Kriterien für eine nützliche Suche katalogisiert sind (LOM-CH); 
  • die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Zugänge zu den einzelnen pädagogischen Diensten durch die Einführung einer einzigen Authentifizierung, auf der Grundlage eines zentralen und kantonalen Verzeichnisses;
  • das Teilen von nützlichen und angepassten Ressourcen und die Bereitstellung von kommerziellen digitalen Inhalten durch einen Identitätsverbund der einzelnen Partner (Kantone, Herausgeber, ...);
  • die Entwicklung von zu jeder Schulstufe passenden digitalen Arbeitsumgebungen, welche zentral alle Zugänge zu den einzelnen Diensten und angepassten Daten zur schulischen Verwaltung und Lehre zusammenfassen.

Diese verschiedenen Projekte mit kantonaler Tragweite heben den Umfang der Herausforderungen hervor, den der Pol „Infrastruktur und pädagogische Dienste“ in den kommenden Jahren aufgreifen möchte, um der Walliser Schule immer leistungsfähigere, digitale Mittel zur Verfügung zu stellen, die sich im Einklang mit der gesellschaftlichen Entwicklung bewegen.

 

 

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