TikTok - die App der Stunde

TikTok ist eine Smartphone-App, mit der man auf sehr einfache Art und Weise kurze Videos erstellen kann: Man filmt sich selbst, während man im Playback zu eingängigen Popsongs singt und mit anderen Benutzern interagiert. Auf den ersten Blick nichts Neues. Aber mit seinen 500 Millionen Abonnenten ist TikTok die am häufigsten heruntergeladene Anwendung, noch vor Instagram und Snapchat. Sie hat Stars, Songs und Bands bei Teenagern bekannt gemacht. Aber hinter dieser bezaubernden Kulisse stecken einige Probleme.

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Neue Kampagnen zur Prävention von Selbstmord bei Jugendlichen

Im November wurden zwei neue Kampagnen zur Prävention von Selbstmord, der häufigsten Todesursache bei Jugendlichen, veröffentlicht. Die erste kommt von Pro Juventute und bietet echte Erfahrungsberichte von jungen Menschen auf Deutsch und Französisch. Die zweite kommt von einer in Genf ansässigen künstlerischen Vereinigung namens Atalahalta, die von einer belgischen Produktionsfirma beauftragt wurde. Diese fiktive Geschichte zeigt die Aussagen und Gedanken einer jungen Frau, die das Unwiederbringliche begangen hat. Sie versucht eine Botschaft zu vermitteln, bevor es für diejenigen, die an Selbstmord denken, zu spät ist. Zwei Ansätze, zwei Arten von Dialog. Diese Videoclips sind für Schüler ab 15 Jahren gedacht und sind ergreifend und direkt.

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Das Mindestalter bei Sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke sind Teil des täglichen Lebens der mobilen Internetnutzer "Mobinautes" (Internetnutzer, die ein Mobiltelefon zur Verbindung mit dem Internet nutzen). Gemäss der JAMES-Studie besitzen in der Schweiz mehr als 99% der Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ein Handy oder Smartphone. Die Nutzung von sozialen Netzwerken ist daher sehr weit verbreitet.
Jedes soziale Netzwerk hat ein Hauptmerkmal. Beispielsweise benutzt man für Textnachrichten, Gifs, Fotos oder Sprachnachrichten oft Whatsapp. Um stilisierte Fotos zu zeigen, wird Instagram verwendet. Einige Netzwerke fördern die Kommunikation mit symbolischen Belohnungen, wie z.B. Snapchat und seinem "Flammen"-System. Diese Netzwerke nehmen an Wichtigkeit zu, während andere, wie Facebook, von jungen Menschen verlassen werden.
Viele Nutzer verspüren Gefühl der Frustration, wenn sie nicht verbunden sind. Sie haben Angst, etwas zu verpassen. Dieses Gefühl nennt man FOMO, “Fear Of Missing Out”. Es ist die Angst, etwas in sozialen Netzwerken zu verpassen. In diesem Zusammenhang bedeutet "etwas zu verpassen", sich von der Gruppe, von seinen Kollegen zu distanzieren. Damit wird deutlich, wie wichtig soziale Netzwerke für Kinder und Jugendliche sind. Diese Netzwerke werden nicht nur zur Kommunikation, sondern auch zur Pflege und Entwicklung von Beziehungen genutzt.

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Spam auf Educanet2-Mail-Konten

Bei einigen Lehrern sind in letzter Zeit seltsame E-Mails im Educanet2-E-Mail-Konto aufgetaucht. Der Absender dieser Mails erklärt, dass er im Besitz von intimen Videos und Bildern der Empfänger ist, nachdem diese angeblich pornografische Seiten besucht haben. Falls kein Lösegeld gezahlt wird, droht man, die Videos und Bilder zu veröffentlichen. 

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