Einführung

In diesem Dokument wird die Hardware beschrieben, die für die Schulen der obligatorischen Schulzeit des Kantons Wallis empfohlen wird. Es hilft bei der Planung der Ausrüstungen, die für den Einsatz von ICT im Unterricht und den Erwerb von Kompetenzen erforderlich sind. Die Ausrüstung mit Hardware und Software steht im Mittelpunkt der Benutzung von ICT im Lehrbereich (siehe Konzept).

Allgemeines

Jede Schule verfügt über eine IT- und Multimedia-Infrastruktur, die die Rahmenbedingungen erfüllt und ermöglicht, die Ziele der Lehrpläne zu erreichen. Die Infrastruktur muss zuverlässig, benutzerfreundlich sein, und ihr Einsatz darf nicht zu viel Vorbereitung verlangen. Die technische Unterstützung muss garantiert und die Ausbildung der Lehrer gewährleistet sein. Die Infrastruktur und die Software werden regelmässig aktualisiert und sind an die pädagogischen und didaktischen Erkenntnisse sowie an die technischen Weiterentwicklungen angepasst. Allen Schulen wird kostenlos eine kollaborative Plattform (Educanet2) zur Verfügung gestellt. Die Schule muss entscheiden, ob sie einen ihr gehörenden Server einsetzen möchte.

Rechner

Jede Klasse verfügt ständig über Rechner, die für die Schüler bereitstehen. Die Schule muss sie effizient in den einzelnen Räumen, je nach Umfeld und den örtlichen Möglichkeiten, verteilen. Diese festinstallierten Geräte werden durch eine Reihe zusätzlicher Laptops ergänzt.

In der Primarstufe müssen die Rechner zu zweit benutzt werden können, wenn die Klasse voll ist.

Eine Schule mit 10 Klassen und 200 Schülern

Diese Schule müsste 40 Arbeitsplätze haben.

Vorschlag

Fest installierte Rechner pro Klasse und zusätzliche Laptops für die Schule, also:

  • 10 Klassen x 3 Rechner = 30 festinstallierte Rechner
  • 10 Laptops
  • Gesamtanzahl Rechner für die Schule: 40 Rechner

Für die Sekundarstufe I wird die gleiche Infrastruktur wie in der Primarstufe vorgeschlagen. Es muss ausserdem möglich sein, mit der gesamten Klasse gleichzeitig zu arbeiten (ein Rechner pro Schüler / siehe EDV-Kurs).

Internetanschluss

Alle Schulräume verfügen über einen gesicherten und gefilterten Internetzugang.

Art
der Vernetzung
der Schulräume

Alle Schulräume müssen im Rahmen des Möglichen über einen Kabelanschluss an das Schulnetz verfügen. Für die optimale Benutzung der Laptops in den Klassenzimmern sind jedoch drahtlose Anschlüsse wünschenswert. Die Einrichtung eines WLAN-Netzes und der Betrieb seiner Zugangspunkte erfordern eine Reihe von Vorsichtsmassnahmen im Zusammenhang mit dem Schutz jedes Einzelnen. Diese Vorsichtsmassnahmen bedeuten keineswegs, dass irgendeine erkannte Gefahr vorliegt, es ist nur eine übliche Vorsichtsmassnahme:

  • den Zugangspunkt ausserhalb der Reichweite der Einzelpersonen positionieren, idealerweise in den Gängen und in der Höhe,
  • die Strahlungsleistung so reduzieren, dass der übliche Umkreis abgedeckt ist, jedoch nicht mehr,
  • die Nutzung von WLAN anstelle von Wellen vom Typ GSM, DECT, UMTS bevorzugen.
Peripheriegeräte
(Klasse)

Die Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, usw.) werden je nach der Anordnung der Arbeitsstationen platziert. Jede Klasse muss über ein Projektionsgerät verfügen können. Wenn die Schule die Tafel wechselt (schwarz oder weiss), Klassenzimmer baut oder renoviert, wird empfohlen, Überlegungen zu interaktiven Materialien anzustellen.

Gemeinsam
benutzte Geräte
(Schule)

Je nach der Grösse der Schulen wird eine Reihe gemeinsam benutzter Geräte vorgesehen. Mit diesem Ziel wird der Erwerb folgender Geräte empfohlen:

  • Laptops, Touch-Pads und Transportwagen
  • Multimediageräte (Foto und Video)
  • Digitale Videorecorder
  • Beamer
  • Peripheriegeräte: Drucker, Scanner, ...
  • Interaktive Tafeln
Mobiliar

Es muss besonders auf die Anordnung der Arbeitsplätze und des Mobiliars (Ergonomie) geachtet werden.

Sicherheit

Die Schule richtet ein System zur Filterung der Informationen, der Authentifizierung und der Verfolgung der Benutzer gemäss der gültigen Gesetzgebung ein. Das Verwaltungsnetz ist vom pädagogischen Netz getrennt. Das DBS stellt für die Schulen eine Dokumentation zur Erarbeitung von Regeln zur Internetbenutzung in den Klassen bereit.

Finanzierung
und Wartung
der Infrastruktur

Die Finanzierung der gesamten entstehenden Kosten (Infrastruktur, Hardware, Wartung, Internetzugang, technische Unterstützung) geht zu Lasten der Gemeinde. Für die Erwerbskosten der anerkannten Hardware für ICT / Multimedia / audiovisuelle Geräte wird vom Staat eine Subvention gewährt. Die entsprechenden Regeln werden in einer Richtlinie festgelegt.

 

Unterstützung

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